Glücksmann, Heinrich

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'''[1]'''. [[Stefan Zweig, 1881-1942. Ausstellung in der Residenz in Salzburg, 15. Juli bis 31. August 1961]] [Wien, 1961], No. 34, p. 42: "Zweig schreibt ausführlich über die Schwierigkeiten, die ihm die Zusammenstellung der bevorstehenden Vortragsreise Verhaerens durch Deutschland bereitet. 'Wäre es nicht um Verhaeren, ich hätte längst alles hingeworfen!' Er findet den Termin der Erstaufführung des Verhaeren-Stückes 'Das Kloster', den 2. September, 'mördersich für das Stück', da um diese Zeit weder die literarische Kritik noch das literarische Publikum in Wien sei. Garantiert Mißerfolg, wenn es dabei bleibe. 'Hoffentlich läßt sich wenigstens Einiges durch Verschiebungen retten'. Aber es blieb bei der Aufführung Anfang September 1911"
'''[1]'''. [[Stefan Zweig, 1881-1942. Ausstellung in der Residenz in Salzburg, 15. Juli bis 31. August 1961]] [Wien, 1961], No. 34, p. 42: "Zweig schreibt ausführlich über die Schwierigkeiten, die ihm die Zusammenstellung der bevorstehenden Vortragsreise Verhaerens durch Deutschland bereitet. 'Wäre es nicht um Verhaeren, ich hätte längst alles hingeworfen!' Er findet den Termin der Erstaufführung des Verhaeren-Stückes 'Das Kloster', den 2. September, 'mördersich für das Stück', da um diese Zeit weder die literarische Kritik noch das literarische Publikum in Wien sei. Garantiert Mißerfolg, wenn es dabei bleibe. 'Hoffentlich läßt sich wenigstens Einiges durch Verschiebungen retten'. Aber es blieb bei der Aufführung Anfang September 1911"
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'''[2].''' [[Stefan Zweig, 1881-1942. Ausstellung in der Residenz in Salzburg, 15. Juli bis 31. August 1961]] [Wien, 1961], No. 35, p. 42: Brief Stefan Zweigs an den Direktor des Deutschen Volkstheaters in Wien, vom 11. September 1911: "Zweig gibt seiner Freude über den Erfolg von Verhaerens Stück 'Das Kloster' Ausdruck. 'Ich habe mit lebhaftester Freude gesehen, wie alle Künstler unter der wirklich hingebungsvollen Führung Steinerts an diesen heißen Tagen keine Mühe scheuten, um diesem doch herben und eigentlich wenig zugänglichen Stück zu einem Erfolg zu verhelfen, und ich freue mich, daß das Verdienst Ihres Theaters (wenn auch lange nicht genug) anerkannt wurde...' Zweig bittet um eine weitere Aufführung des Stückes Anfang Oktober, 'um den vielen Gelegenheit zu geben, diese wirklich meisterliche Vorstellung zu sehen, die jetzt noch fern von Wien sind...'" See also: [[Prater, Donald A.]], No. 2: ''European of Yesterday. A Biography of Stefan Zweig'' [Oxford, 1972], p. 43 "(He) pressed the Deutsches Volkstheater in Vienna to include ''Das Kloster'' in its repertoire" [Footnote 3, Letter to Heinrich Glücksmann, 19 June  1911" [The letter is in the Stadtbibliothek, Wien]
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'''[2].''' [[Stefan Zweig, 1881-1942. Ausstellung in der Residenz in Salzburg, 15. Juli bis 31. August 1961]] [Wien, 1961], No. 35, p. 42: Brief Stefan Zweigs an den Direktor des Deutschen Volkstheaters in Wien, vom 11. September 1911: "Zweig gibt seiner Freude über den Erfolg von Verhaerens Stück 'Das Kloster' Ausdruck. 'Ich habe mit lebhaftester Freude gesehen, wie alle Künstler unter der wirklich hingebungsvollen Führung Steinerts an diesen heißen Tagen keine Mühe scheuten, um diesem doch herben und eigentlich wenig zugänglichen Stück zu einem Erfolg zu verhelfen, und ich freue mich, daß das Verdienst Ihres Theaters (wenn auch lange nicht genug) anerkannt wurde...' Zweig bittet um eine weitere Aufführung des Stückes Anfang Oktober, 'um den vielen Gelegenheit zu geben, diese wirklich meisterliche Vorstellung zu sehen, die jetzt noch fern von Wien sind...'" See also: [[Prater, Donald A.]], No. 2: ''European of Yesterday. A Biography of Stefan Zweig'' [Oxford, 1972], p. 43 "(He) pressed the Deutsches Volkstheater in Vienna to include ''Das Kloster'' in its repertoire" [Footnote 3, Letter to Heinrich Glücksmann, 19 June  1911" [The letter is in the Osterreichische Nationalbibliothek, Wien/Vienna]
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Revision as of 14:51, 4 December 2019

[1]. Stefan Zweig, 1881-1942. Ausstellung in der Residenz in Salzburg, 15. Juli bis 31. August 1961 [Wien, 1961], No. 34, p. 42: "Zweig schreibt ausführlich über die Schwierigkeiten, die ihm die Zusammenstellung der bevorstehenden Vortragsreise Verhaerens durch Deutschland bereitet. 'Wäre es nicht um Verhaeren, ich hätte längst alles hingeworfen!' Er findet den Termin der Erstaufführung des Verhaeren-Stückes 'Das Kloster', den 2. September, 'mördersich für das Stück', da um diese Zeit weder die literarische Kritik noch das literarische Publikum in Wien sei. Garantiert Mißerfolg, wenn es dabei bleibe. 'Hoffentlich läßt sich wenigstens Einiges durch Verschiebungen retten'. Aber es blieb bei der Aufführung Anfang September 1911"

[2]. Stefan Zweig, 1881-1942. Ausstellung in der Residenz in Salzburg, 15. Juli bis 31. August 1961 [Wien, 1961], No. 35, p. 42: Brief Stefan Zweigs an den Direktor des Deutschen Volkstheaters in Wien, vom 11. September 1911: "Zweig gibt seiner Freude über den Erfolg von Verhaerens Stück 'Das Kloster' Ausdruck. 'Ich habe mit lebhaftester Freude gesehen, wie alle Künstler unter der wirklich hingebungsvollen Führung Steinerts an diesen heißen Tagen keine Mühe scheuten, um diesem doch herben und eigentlich wenig zugänglichen Stück zu einem Erfolg zu verhelfen, und ich freue mich, daß das Verdienst Ihres Theaters (wenn auch lange nicht genug) anerkannt wurde...' Zweig bittet um eine weitere Aufführung des Stückes Anfang Oktober, 'um den vielen Gelegenheit zu geben, diese wirklich meisterliche Vorstellung zu sehen, die jetzt noch fern von Wien sind...'" See also: Prater, Donald A., No. 2: European of Yesterday. A Biography of Stefan Zweig [Oxford, 1972], p. 43 "(He) pressed the Deutsches Volkstheater in Vienna to include Das Kloster in its repertoire" [Footnote 3, Letter to Heinrich Glücksmann, 19 June 1911" [The letter is in the Osterreichische Nationalbibliothek, Wien/Vienna]

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